Studienauftrag Wohnhaus Hirschi, Adligenswil

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Studienauftrag Wohnhaus Hirschi, Adligenswil

2016  Studienauftrag

Das Grundstück zwischen typischen Agglomerationshäusern und typischen Dorfhäusern. Das neue Haus der Familie Hirschi bekennt sich dem Dorf zugehörend und stärkt damit die Dorfhäuser, welche eine lockere Gruppe im Westen der Pfarrkirche bilden. Das neue Haus ist ein bedeutender und trotzdem schlichter Baukörper mit einem symmetrischen Satteldach und einem quadratischen Fussabdruck. Das Gebäude liegt im höchstmöglichen Teil des Grundstücks. Die durchlaufenden Balkone bilden auf zwei Hausseiten – Richtung Osten und Süden – eine raumhaltige Fassade unter dem grossen Dachvorsprung. Am Dorfweg steht ein kleiner Nebenbau: der Eingang in das Haus und in die Einstellhalle. Den stark geometrisierten Grundrissen liegt eine einfache Typologie zu Grunde. Die verschiedenen Wohnungsgrundrisse sind Variationen auf dieser Typologie. In Anlehnung zur den typischen Dorf- oder auch Bauernhäuser wurde eine schlichte Wohnungsorganisation entwickelt. So weisen alle Wohnungen als Herz einen grosszügigen zentralen Wohn-, Ess- und Kochraum auf. Diese Grosszügigkeit ist möglich, weil es annähernd keine Verkehrsflächen gibt.

Bauherrschaft
Geschwister Hirschi Adligenswil

Architekten
Lüscher Bucher Theiler Architekten

Projektbeteiligte
Rolf Brülisauer, Franz Bucher, Peter Rupar

Wettbewerb Wohnüberbauung Matten, Sarnen

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 Wettbewerb Wohnüberbauung Matten, Sarnen

2016  Projektwettbewerb

Bitzighofen ist ein klar artikulierter Ortsteil von Sarnen. „Matten“ grenzt daran und ist heute eine Leerstelle zwischen der bäuerlich-pittoresken Häusergruppe entlang der Sarner Aa, den Einfamilienhäusern am Mattenweg als Überformung der „Neuen Wohnstadt“ und den Industriegebäuden an der Bitzighoferstrasse. Das Projekt erhält seine Bedeutung in dieser Umgebung. Es lässt die Leerstelle spürbar und damit auch die Grenzen sowie die Identitäten der benachbarten Baugruppen. Das Gebäude ist wohl sehr lang, erscheint aber schlicht und leicht, und kommuniziert ausdrücklich mit den umgebenden Räumen. Seine Textur ist konziliant mit jener der bäuerlich-ländlichen Bauten. Sein Gebäudekörper hat die Schlichtheit eines einfachen Holzbaues. Das Gebäude generiert zwei grosse Freiräume; den „Gartenplatz“ im Osten als Ort der gemeinschaftlichen Aktivitäten, und den ruhigen „Wiesengarten“ im Westen. Sie sind im EG über zwei offene, gemeinschaftlich genutzte Hallen miteinander verbunden.

Bauherrschaft
Matten Betriebs- und Immobilien AG Sarnen

Architekten
Lüscher Bucher Theiler Architekten

Projektbeteiligte
Franz Bucher, Rolf Brülisauer, Nicole Wyss, Peter Rupar

In Zusammenarbeit mit
Landschaftsarchitekten: Bandorf Neuenschwander Partner GmbH Zürich, Anja Bandorf, Rebecca Hellmann