Umbau Hirschengraben 15, Luzern

 

Umbau Hirschengraben 15, Luzern

2021-2022

Im 2. Obergeschoss des Ende 19. Jahrhundert erbauten Gebäudes werden Büroräume in Wohnungen umgenutzt. Die um 1915 ausgebaute Halle bildet das Herzstück der grossen Wohnung und wird als zentraler Essraum mit Küche das Zentrum der Wohnung. Die neuen Fenster werden wieder an die ursprüngliche Einteilung angepasst. Durch den gepflegten Bestand können die Zimmer ihren Charakter alle behalten.

Bauherrschaft
Irène Zünd und Gregor Zünd, Luzern

Architekten
Lüscher Bucher Theiler Architekten

Projektbeteiligte
Sibylle Theiler Rindlisbacher, Francesca Rubino, Nicole Wyss

 

Wettbewerb Neubau Betriebsleiterwohnhaus und Milchviehscheune Fluck, Sempach, 1. Preis

 

Wettbewerb Neubau Betriebsleiterwohnhaus und Milchviehscheune Fluck, Sempach

2021, 1. Preis

Das Wohnhaus, die Remise und die Scheune nehmen aufeinander Bezug mit grossen flachen Satteldächern, markanten Vordächern und breiten Giebelfassaden. Das Holz und die dunkle Schalung finden sich bei allen Gebäuden. Bei der Scheune wird im Sinne einer Variation zusätzlich das konstruktive Gefüge in hellem Holz nach Aussen gezeigt. Beim Wohnhaus fasst das helle Holz die Öffnungen farblich kontrastierend ein und zeichnet so die Fenster als «Augen» des Hauses aus.

Alle Wohnräume liegen an der Talfassade haben Sicht auf See und Berge. Die Zimmer im Dachgeschoss folgen in der Lage der Neigung des Daches, damit ihre Raumhöhe immer grosszügig bleibt. Dadurch entstehen im Erdgeschoss unterschiedliche Deckenformen und -höhen. Jeder Raum im Haus hat somit seinen eigenen räumlichen Charakter. Es entsteht eine vielfältiges Raumgefüge in einem schlichten Baukörper.

Architekten
Lüscher Bucher Theiler Architekten

Projektbeteiligte
Franz Bucher, Sibylle Theiler Rindlisbacher, Rolf Brülisauer

In Zusammenarbeit mit
Landschaftsarchitekten: Fahrni Landschaftsarchitekten
Visualisierungen: Pyxel GmbH
Modell: Gleis Atelier 5

Pfadiheim Pfadi Horw

 

Pfadiheim Pfadi Horw

2019-2021

Die Pfadi Horw konnte von der Gemeinde Horw den Schulpavillon Mattli übernehmen. Das zur Verfügung gestellte Grundstück befindet sich auf dem Autobahntunnel Spier. Die Vorgaben zur Belastung des Tunnels mussten berücksichtigt werden. Mit viel Eigenleistung wurde der Holzbau demontiert und am neuen Ort mit neuer Fassade wieder aufgebaut. Wir konnten die Pfadi Horw hier vom Baugesuch bis zur Ausführungsplanung der Eternit-Fassade unterstützen.

Bauherrschaft
Gemeinde Horw, Pfadi Horw

Architekten
Lüscher Bucher Theiler Architekten

Projektbeteiligte
Sibylle Theiler Rindlisbacher, Carla Rindlisbacher

In Zusammenarbeit mit
Bauingenieur: Wälli AG Ingenieure
HLKSE-Ingenieur: Amstein + Walthert AG Horw

 

Wohnen im Bethlehem, Immensee

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Wohnen im Bethlehem, Immensee

seit 2012

Der Hof des Missionshauses von Otto Glaus ist der eindrücklichste Aussenraum auf dem Areal. Er bleibt erhalten und wird zum neuen Quartierhof. Die 12 neuen Wohnhäuser der Gesamtanlage mit rund 150 Wohnungen sind einfache, vier- bis fünfgeschossige Einzelbauten. Sie liegen so, dass die Gesamtüberbauung für die Sonne und für Aus- und Durchblicke durchlässig ist. Durch die Kleinbauten und Hecken entstehen kleinräumige Gassen und Nischen. Die Nischen sind Räume für die gemeinschaftliche Nutzung; sie weisen jenen spezifischen Grad an Öffentlichkeit aber auch an Intimität auf, welcher den Bedürfnissen einer bestimmten Gruppe entspricht. In der ersten Bauetappe wird das Zentrum des neuen Quartiers, die neue Baugruppe um den Hof des Missionshauses realisiert.

Bauherrschaft
Verein Missionshaus Bethlehem, Immensee

Architekten
Lüscher Bucher Theiler Architekten

Projektbeteiligte
Franz Bucher, Raphael Brügger, Rolf Brülisauer, Jonas Durrer, Jana Ferencova, Ankica Gander, Martin Huber, Karin Kunz, Christina Koukelli, Roman Lüscher, Beat Pfaffen, Stephie Pfenninger, Francesca Rubino, Peter Rupar, David Szegedi, Andrea Späti, Olaf Slowak, Marianna Stylianidou, Sibylle Theiler Rindlisbacher, Kim Dao Tran, Fabienne von Rotz, Nicole Wyss, Janis Zemp

In Zusammenarbeit mit
Landschaftsarchitekt: Fahrni Landschaftsarchitekten GmbH, Luzern
Kostenplaner/Bauleitung: Büro für Bauökonomie, Luzern
Bauingenieur: CES Bauingenieure AG, Hergiswil NW
Elektroplaner: Bähler AG, Küssnacht am Rigi
HLK-Ingenieur: Möwa Planung GmbH, Küssnacht am Rigi
Sanitäringenieur: Grünig + Partner AG, Liebefeld
Bauphysik: Martinell + Menti AG, Luzern
Brandschutz: protec-plan GmbH, Rothenburg
Farbberatung: Angelika Walthert, Luzern
Visualisierung: Studio 12, Luzern
Fotos: Daniela Burkart, Luzern

Hotel Seidenhof, Zürich

 

Hotel Seidenhof, Zürich

seit 2017

Das Hotel Seidenhof an der Sihlstrasse wurde 1911 erbaut. Das Gebäude wurde inzwischen mehrmals umgebaut und soll nun wieder den aktuellen Anforderungen eines 4*-Hotels angepasst werden. Das Volumen kann nicht vergrössert werden, neu finden 80 Zimmer Platz. Im Erdgeschoss befinden sich neben Lobby und Restaurant auch noch Ladenflächen.

Bauherrschaft:
ZFV Unternehmungen, Sorell Hotels, Zürich

Architekten
Lüscher Bucher Theiler Architekten

Projektbeteiligte:
Franz Bucher, Raphael Brügger, Rolf Christen, Jonas Durrer, Ankica Gander, Ursula Mehr, Christina Koukelli, Stephie Pfenninger, Francesca Rubino, Sibylle Theiler Rindlisbacher, Kim Dao Tran,

In Zusammenarbeit mit:
Generalplaner: S+B Baumanagement AG, Olten
Innenarchitekten: Andrin Schweizer Company GmbH, Zürich
Bauingenieur: Henauer Gugler AG, Zürich
Elektroingenieur: HKG Engineering AG, Schlieren
HLKS-Planung / Ausführung: Hossle GmbH, Brugg / Pfiffner AG, Zürich
Bauphysiker: Zeugin Bauberatungen AG, Münsingen
Brandschutz: AFC Air Flow Consulting AG, Bern

 

Mehrfamilienhaus St. Karlistrasse, Luzern

 

 

Mehrfamilienhaus St. Karlistrasse, Luzern

seit 2017

Das bestehende, ursprünglich als Molkereigebäude erstellte Gebäude wird mehrheitlich ersetzt. Die grosse Lagerhalle wird zur Einstellhalle umgenutzt. Der gestaffelte Baukörper liegt parallel zur St. Karlistrasse. Das Gebäude ist als Massivbau mit hohen Fensteröffnungen konzipiert. Das Öffnungsverhalten entspricht der Haltung der bestehenden Bebauung am Hang, die Proportionen der Öffnungen entsprechen dem Bild des Massivbaus, der als Typ das Quartier prägt. Im Vierspänner sind 15 Wohnungen geplant.Alle Wohn- und Schlafräume sind gegen Süden, Osten oder Westen ausgerichtet. Im Süden des Grundstücks liegt die Autobahnbrücke über die Reuss. Als Massnahme erhalten alle Wohnungen ins Volumen eingezogene, verglaste Loggien.

Die Materialisierung mit einer traditionellen Klinkerfassade in Rottönen erinnert an die industrielle Vergangenheit.

Bauherrschaft
immobuc AG, Luzern

Architekten
Lüscher Bucher Theiler Architekten

Projektbeteiligte
Sibylle Theiler, Francesca Rubino, Nicole Wyss, Janis Zemp,

In Zusammenarbeit mit

Bauingenieur: BlessHess AG
Elektroingenieur: Elgi-Plan GmbH
HLKS-Ingenieur: Wirkungsgrad Ingenieur AG
Bauphysiker: Martinelli & Menti AG Luzern
Kostenplaner/Bauleitung: TGS Bauökonomen AG, Luzern
Landschaftsarchitekt: BNP Landschaftsarchitekten GmbH
Visualisierung: Felix Schmidli, Lüscher Bucher Theiler Architekten

Wohnen Im Bethlehem, Immensee, Gestaltungsplan

 

Wohnen Im Betlehem, Immense, Gestaltungsplan

2020-2021

Für die weitere Entwicklung des neuen Quartiers wird der Masterplan auf der Grundlage des Wettbewerbsprojekt erarbeitet und als Gestaltungsplan rechtlich verbindlich fixiert. Der Gestaltungsplan beinhaltet neben dem Wohnen auch die Erweiterung des Gymnasiums mit einer Turnhalle und der gemeinsamen Parkierung. Dieses Projekt wurde in einem separaten Wettbewerb ausgewählt.
Die 13 neuen Wohnhäuser der Gesamtanlage mit rund 150 Wohnungen sind einfache vier- bis fünfgeschossige Einzelbauten. Sie liegen so, dass die Gesamtüberbauung für die Sonne und für Aus- Durchblicke durchlässig ist. Durch die Kleinbauten und Hecken entstehen kleinräumige Gassen und Nischen. Die Nischen sind Räume für die gemeinschaftliche Nutzung; sie weisen jenen spezifischen Grad an Öffentlichkeit aber auch an Intimität auf, welcher den Bedürfnissen einer bestimmten Gruppe entspricht.
Die Themen der historischen Kontinuität, des Lebens in Gemeinschaft, der Schlichtheit und einer Massstäblichkeit, welche dem Ort angemessen ist, verleihen dem neuen Wohnquartier seine Identität.

Bauherrschaft
Verein Missionshaus Bethlehem, Immensee

Architekten
Lüscher Bucher Theiler Architekten

Projektbeteiligte
Franz Bucher, Karin Kunz, Rolf Brülisauer

In Zusammenarbeit mit
Landschaftsarchitekt: Fahrni Landschaftsarchitekten GmbH, Luzern
Projekt Turnhalle/Parkierung: Annen Architektur, Küssnacht