Wettbewerb Stadtarchiv und Ambulanzgarage, Biel

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Stadtarchiv und Ambulanzgarage, Biel

2017 offener Projektwettbewerb

Das Volumen ist flach, möglichst horizontal ausgedehnt; beeinflusst durch die Nachbarn im Ensemble des Gevierts. Die interessante Nähe zu ihnen wird gesucht. Es entstehen komprimierte Zwischenräume, volumenhafte Lücken. Im Zentrum steht der für die Identifikation der Anlage wichtige Schlauchturm.
Der Stapelung und Auskragung der Volumen entsprechend, ist das statische System entwickelt, mit Pfeilern im Erdgeschoss und Scheiben in den oberen Geschossen.

Bauherrschaft
Stadt Biel

Architekten
Lüscher Bucher Theiler Architekten

Projektbeteiligte
Rolf Brülisauer, Franz Bucher, Jana Ferencova, Sibylle Theiler

In Zusammenarbeit mit
Bauingenieur: Bless Hess AG, Luzern, Philip Hess
HLK-Ingnieur: Wirthensohn AG, Luzern, Ali Dalkan
Berater: Rettungsdienst Luzerner Kantonsspital, Manuel Wanzenried

Machbarkeitsstudie Hochhüsliweid, Luzern

 

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Hochhüsliweid, Luzern

2017 Machbarkeitsstudie

Auf dem Areal der Hochhüsliweid wurde in Varianten geprüft mit welcher Bebauung eine qualitative gute Situation bei der vorgegebenen Dichte erreicht werden kann. Diese bilden die Grundlage für die Abgabe im Baurecht. Das Konzept der Fortführung der Bebauungstypologie oberhalb bzw. westlich des Areals führte zu den grundsätzlich unterschiedlichen Bebauungstypen parallel und quer zum Hang. Der bestehende Grünbereich mit Spielplatz wird bei den Ansätzen parallel zum Hang in den unteren Bereich ausserhalb der Wohnzone verschoben.

Bauherrschaft
Stadt Luzern, Immobilien
Projektleiter Dominic Church

Architekten
Lüscher Bucher Theiler Architekten

Projektbeteiligte
Franz Bucher, Jonas Durrer, Sibylle Theiler, Nicole Wyss, Janis Zemp

In Zusammenarbeit mit
Landschaftsarchitekt: BNP Landschaftsarchitekten GmbH, Zürich, Anja Bandorf, Rebecca Hellmann
Verkehrsplaner: Geozug Ingenieure AG, Luzern, Peter Vescoli

Studienauftrag Wohnhaus Hirschi, Adligenswil

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Studienauftrag Wohnhaus Hirschi, Adligenswil

2016  Studienauftrag

Das Grundstück zwischen typischen Agglomerationshäusern und typischen Dorfhäusern. Das neue Haus der Familie Hirschi bekennt sich dem Dorf zugehörend und stärkt damit die Dorfhäuser, welche eine lockere Gruppe im Westen der Pfarrkirche bilden. Das neue Haus ist ein bedeutender und trotzdem schlichter Baukörper mit einem symmetrischen Satteldach und einem quadratischen Fussabdruck. Das Gebäude liegt im höchstmöglichen Teil des Grundstücks. Die durchlaufenden Balkone bilden auf zwei Hausseiten – Richtung Osten und Süden – eine raumhaltige Fassade unter dem grossen Dachvorsprung. Am Dorfweg steht ein kleiner Nebenbau: der Eingang in das Haus und in die Einstellhalle. Den stark geometrisierten Grundrissen liegt eine einfache Typologie zu Grunde. Die verschiedenen Wohnungsgrundrisse sind Variationen auf dieser Typologie. In Anlehnung zur den typischen Dorf- oder auch Bauernhäuser wurde eine schlichte Wohnungsorganisation entwickelt. So weisen alle Wohnungen als Herz einen grosszügigen zentralen Wohn-, Ess- und Kochraum auf. Diese Grosszügigkeit ist möglich, weil es annähernd keine Verkehrsflächen gibt.

Bauherrschaft
Geschwister Hirschi Adligenswil

Architekten
Lüscher Bucher Theiler Architekten

Projektbeteiligte
Rolf Brülisauer, Franz Bucher, Peter Rupar

Wettbewerb Wohnüberbauung Matten, Sarnen

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 Wettbewerb Wohnüberbauung Matten, Sarnen

2016  Projektwettbewerb

Bitzighofen ist ein klar artikulierter Ortsteil von Sarnen. „Matten“ grenzt daran und ist heute eine Leerstelle zwischen der bäuerlich-pittoresken Häusergruppe entlang der Sarner Aa, den Einfamilienhäusern am Mattenweg als Überformung der „Neuen Wohnstadt“ und den Industriegebäuden an der Bitzighoferstrasse. Das Projekt erhält seine Bedeutung in dieser Umgebung. Es lässt die Leerstelle spürbar und damit auch die Grenzen sowie die Identitäten der benachbarten Baugruppen. Das Gebäude ist wohl sehr lang, erscheint aber schlicht und leicht, und kommuniziert ausdrücklich mit den umgebenden Räumen. Seine Textur ist konziliant mit jener der bäuerlich-ländlichen Bauten. Sein Gebäudekörper hat die Schlichtheit eines einfachen Holzbaues. Das Gebäude generiert zwei grosse Freiräume; den „Gartenplatz“ im Osten als Ort der gemeinschaftlichen Aktivitäten, und den ruhigen „Wiesengarten“ im Westen. Sie sind im EG über zwei offene, gemeinschaftlich genutzte Hallen miteinander verbunden.

Bauherrschaft
Matten Betriebs- und Immobilien AG Sarnen

Architekten
Lüscher Bucher Theiler Architekten

Projektbeteiligte
Franz Bucher, Rolf Brülisauer, Nicole Wyss, Peter Rupar

In Zusammenarbeit mit
Landschaftsarchitekten: Bandorf Neuenschwander Partner GmbH Zürich, Anja Bandorf, Rebecca Hellmann

Studienauftrag Wohnüberbauung Libellenstrasse, Luzern

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Studienauftrag Wohnüberbauung Libellenstrasse, Luzern

2015 Studienauftrag 3. Rang, 3. Preis

Die vorgesehene Verdichtung der Siedlung ist so massvoll, dass sie erlaubt, den Charakter der Siedlung, welcher seit 1936 kaum verändert wurde, aufzunehmen und in den kommenden 15 Jahren zu transformieren. Der Vorschlag, versucht in der allmählichen und etappenweisen Erneuerung der Siedlung bestehende Qualitäten zu erhalten und kontinuierlich mit neuen zu ergänzen.
Dies erfolgt durch das sukzessive Ersetzen von Altbauten durch neue Gebäude; die organische Weiterentwicklung des Quartiers ist gewährleistet. In jeder Neubauetappe bleibt die positiv quartierprägende Präsenz der Gesamt-Siedlung wirksam.

Bauherrschaft
Wohnbaugenossenschaft Luzern

Architekten
Lüscher Bucher Theiler Architekten

Projektbeteiligte
Franz Bucher, Rolf Brülisauer, Nicole Wyss, Peter Rupar

In Zusammenarbeit mit:
Landschaftsarchitekten, Bandorf Neuenschwander Partner GmbH Zürich, Anja Bandorf, Rebecca Hellmann

Wettbewerb Gymnasium Münchenstein

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Wettbewerb Gymnasium Münchenstein

2015

Villa, Park und Gymnasium bilden bereits ein starkes Ensemble. Die Erweiterung integriert sich in dieses Ensemble und bereichert gleichzeitig die Vielfalt der Elemente im Park. Ähnlich einer grossen „folie de jardin“ entspriesst die Erweiterung dem Gymnasium. Das im Bestand überall wiederkehrende Thema der Diagonalen entwickelt sich in der Erweiterung zum grossen Ereignis, indem hier die ganze Geometrie diagonal zum Gymnasium gelegt wird. Die beiden Hauptebenen des Gymnasiums sind mit der Erweiterung über eine zweigeschossige Passerelle erschlossen. Auf dem Niveau 1 wird die Einganghalle des Gymnasiums mit dem öffentlichen Erdgeschoss der Erweiterung verbunden.

Bauherrschaft
Hochbauamt des Kanton Basel-Landschaft

Architekten
Lüscher Bucher Theiler Architekten

Projektbeteiligte
Franz Bucher, Rolf Brülisauer, Octavian Mitrea, Sibylle Theiler, Nicole Wyss

In Zusammenarbeit mit
Bauingenieur: BlessHess AG, Luzern, Philipp Hess
Landschaftsarchitektur: Banddorf Neuenschwander Partner GmbH, Zürich, Anja Bandorf, Katrin Siebert
Haustechnik: Wirkungsgrad Ingenieure GmbH, Luzern, Nicolas Bless
Modell: Nadja Iseli, Emmen

Studienauftrag Rosengarten, Schlierbach, 1. Preis

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Studienauftrag Rosengarten, Schlierbach

2015 Studienauftrag mit Überarbeitung, 1.Preis

Das Projekt für einen Bebauungsplan führt die bestehende, sehr kleinmassstäbliche Bebauung entlang der alten Landstrasse weiter. Das alte Wohnhaus mit Scheune vom Hof „Rosengarten“ bleibt erhalten und wird umgebaut.
Im oberen Teil des Perimeters stehen die fünf neuen, markanten Wohnhäuser. Die Häuser entsprechen einem einfachen Grundtyp; ein grosses prägendes Satteldach, welches 3 Geschosse beherbergt, ein Erdgeschoss und ein Sockelgeschoss. Die Stellung der Häuser folgt der Geländeform mit identischem Fussabdruck, die grossen Giebel richten sich talwärts mit Aussicht auf den Titlis. Ihre Erscheinung ist bestimmt durch Themen und Elemente des ländlichen Bauens.
Ländliche Baugruppen bestehen aus Variationen eines oder mehrerer Gebäudetypen. Sie unterscheiden sich dadurch von urbanen und periurbanen Baugruppen, wo identische Gebäude wiederholt werden und nebeneinander stehen.
Die Betonung des Daches, die tiefliegende Traufe und die Horizontalen in der Giebelfassade, die Holzbauweise und der massive Sockel lassen die neuen Gebäude in eine eindeutige Beziehung mit den traditionellen ländlichen Baugruppen treten.
Die Häuser sind von einem Obstgarten mit alten einheimischen Sorten umgeben, wie es diese vor einigen Jahrzehnten noch gab.

Bauherrschaft
Einwohnergemeinde Schlierbach

Architekten
Lüscher Bucher Theiler Architekten

Projektbeteiligte
Franz Bucher, Rolf Brülisauer, Octavian Mitrea, Gabriel Senn, Nicole Wyss

In Zusammenarbeit mit
Landschaftsarchitekt: Bandorf Neuenschwander Partner GmbH, Zürich, Anja Bandorf, Kathrin Siebert
Verkehrsplaner: Geozug Ingenieure AG, Baar, Peter Vescoli
Modell: Gleis Atelier 5, Hergiswil, Guido Blättler

Volumenstudie Hertenstein, Weggis

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Volumenstudie Hertenstein, Weggis

2014

Das Gelände hinter dem Hotel Hertenstein wird in eine landschaftsbetonte Umgebung zurückgeführt. Zu diesem Zweck werden alle Parkierungsanlagen unterirdisch organisiert. So entsteht ein ausserordentlich reizvoller Aussenraum, in welchem die neue Wohnüberbauung sowie das Schwimmbad ihr Umfeld finden. Die glatten, ruhigen und weichen Geländeformen bestückt mit markanten Einzelbäumen und Obstbaumgruppen integrieren die neuen Wohnbauten direkt in den weiteren Landschaftsraum. Grundsätzlich „durchfliesst“ das Gelände die Häusergruppe. Indem die Häuser die Hügelkuppe perimetral nachzeichnen, schaffen sie einen hofartigen Aussenraum. In diesem gemeinschaftlich nutzbaren Hof zeigen sich die Gebäude traufseitig und nieder, mit eingeschossigen „Vorschärmen“.

Bauherrschaft:
Campus Hotel Hertenstein AG, Weggis

Architekten:
Lüscher Bucher Theiler Architekten

Projektbeteiligte:
Franz Bucher

In Zusammenarbeit mit:
Pau Soler Serratosa, Madrid: Pau Soler Serratosa, Nuria Bertran, Fernando Bouzas


 

Wettbewerb Ersatzbau Alterspsychiatrie, St. Urban

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Wettbewerb Ersatzbau Alterspsychiatrie, St. Urban

2014

Der neue Baukörper schiebt sich zwischen die moderne Klinik-Anlage und die historischen Bauten. Seine Flachheit und seine markante und feingliedrig-bewegte Fassadentextur aus Fichten-Baumkanten integrieren ihn klar in die landschaftlich natürliche Facette des Ortes. Somit vermittelt er zwischen historischen und modernen Anlageteilen, indem er einen angenehmen Abstand dazwischen schafft.
Auf das vis-a-vis der Nachbarbauten reagiert der Baukörper mit dem präzisen Zurückweichen der Aussenfassaden. Damit wird Distanz geschaffen und es spannen sich Aussenräume auf, welche einen spielerischen Dialog zwischen Bestehendem und Neuem schaffen.

Bauherrschaft:
Kanton Luzern

Architekten:
Lüscher Bucher Theiler Architekten

Projektbeteiligte:
Rolf Brülisauer, Franz Bucher, Ivana Plechacova, Nicole Wyss

In Zusammenarbeit mit:
Landschaftsarchitektin: Pia Amstutz, Landschaftsarchitektin HTL, Stans
Fachberatung: Franziska Kägi, Sursee


 

Wettbewerb Erweiterung Primarschule Wasgenring, Basel

Visualisierung

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Wettbewerb Erweiterung Primarschule Wasgenring, Basel

2014

Der wertvolle Baumbestand und der Park-Charakter der bestehenden Schulanlage bilden den Kontext, in welchem der neue Erweiterungsbau seine Bedeutung erhält. Der neue Baukörper ist eigenständig, kompakt, mit kleinstem Fussabdruck. Er zeichnet zusammen mit den mächtigen Bäumen den Rand der Schulanlage aus. Das Gebäude erhält seinen Charakter durch die markante und feingliedrigbewegte Fassadentextur aus Baumkanten. Aus der einfachen und ruhigen Fassade entwickelt sich auf der Westseite über mehrere Geschosse eine bewegte Gartenloggia. Sie prägt auf verspielte Weise das Gesicht des Gebäudes zur Schulanlage hin.

Bauherrschaft:
Kanton Basel Stadt

Architekten:
Lüscher Bucher Theiler Architekten

Projektbeteiligte:
Franz Bucher, Selin Eberli, Roman Lüscher, Ivana Plechacova, Sibylle Theiler Rindlisbacher, Nicole Wyss

In Zusammenarbeit mit:
Hüsler + Hess, Landschaftsarchitekten, Luzern Richard Hess