Studienauftrag Salzhof, Suhr, 1. Preis

 

Studienauftrag Salzhof Suhr, 1. Preis

2022

Am Salzhof entwickelt sich ein neues Quartier, welches den Übergang vom kleinteiligen Wohnquartier mit privaten Aussenflächen und dem Bahnhofareal mit öffentlichen Plätzen übernimmt. Am hinteren Bahnhofplatz entstehen Gebäude mit gewerblich genutzten Räumen an öffentlichen Plätzen. Die punktförmigen Wohnhäuser indes, sind Teil von Wohninseln mit privaten Aussenräumen. Ein feingliederiges Wegnetz verbindet die Gebäudekörper und leitet übersichtlich durch die Überbauung.
Die Wohnhäuser mit den Eigentumswohnungen sind je nach Typ als 3- oder 4-Spänner organisiert. Die zentrale Erschliessung mit den umliegenden Wohnungen ergibt ein kompaktes Volumen. Die Mietwohnungen befinden sich an öffentlicher Lage über den Gewerbenutzungen.

Auftraggeberin
Fortimo Invest AG, St. Gallen

Architekten
ARGE fsp Architekten und Lüscher Bucher Theiler Architekten

Projektbeteiligte
Christoph Kaech, Franz Bucher, Sibylle Theiler, Nicole Wyss

In Zusammenarbeit mit
Landschaftsarchitekten: BNP Landschaftsarchitekten, Zürich
Visualisierung: Pyxel GmbH
Modell: Gleis Atelier 5

Wettbewerb Neubau Betriebsleiterwohnhaus und Milchviehscheune Fluck, Sempach, 1. Preis

 

Wettbewerb Neubau Betriebsleiterwohnhaus und Milchviehscheune Fluck, Sempach

2021, 1. Preis

Das Wohnhaus, die Remise und die Scheune nehmen aufeinander Bezug mit grossen flachen Satteldächern, markanten Vordächern und breiten Giebelfassaden. Das Holz und die dunkle Schalung finden sich bei allen Gebäuden. Bei der Scheune wird im Sinne einer Variation zusätzlich das konstruktive Gefüge in hellem Holz nach Aussen gezeigt. Beim Wohnhaus fasst das helle Holz die Öffnungen farblich kontrastierend ein und zeichnet so die Fenster als «Augen» des Hauses aus.

Alle Wohnräume liegen an der Talfassade haben Sicht auf See und Berge. Die Zimmer im Dachgeschoss folgen in der Lage der Neigung des Daches, damit ihre Raumhöhe immer grosszügig bleibt. Dadurch entstehen im Erdgeschoss unterschiedliche Deckenformen und -höhen. Jeder Raum im Haus hat somit seinen eigenen räumlichen Charakter. Es entsteht eine vielfältiges Raumgefüge in einem schlichten Baukörper.

Architekten
Lüscher Bucher Theiler Architekten

Projektbeteiligte
Franz Bucher, Sibylle Theiler Rindlisbacher, Rolf Brülisauer

In Zusammenarbeit mit
Landschaftsarchitekten: Fahrni Landschaftsarchitekten
Visualisierungen: Pyxel GmbH
Modell: Gleis Atelier 5

Wettbewerb Alterszentrum Ried, Biel

 

Wettbewerb Alterszentrum Ried, Biel

2020

Der ausserordentlich schöne historische Weg zwischen Mauern und Bäumen findet seine Verlängerung im Platz vor dem Alterszentrum; das neue Haus wird auch zu einem Teil des Weges. Es tritt in einen Dialog zum Gehölz und zu den Mauern entlang des Weges. Eine Gebäudegruppe entsteht mit dem neuen Haus als Hauptfigur. Der Hof bleibt in voller Grösse der Binnenraum des Ensembles. In den vier Wohngruppen hat jeder Raum ein Fenster mit attraktivem Ausblick. Die breiten Flure verbinden die verschiedenen Aufenthaltsbereiche in den Wohngruppen; jeder Aufenthaltsbereich gibt den Blick frei, hinaus in die Bäume, zum Wald, über die Stadt in die fernen Berge.

Architekten
Lüscher Bucher Theiler Architekten

Projektbeteiligte
Franz Bucher, Sibylle Theiler Rindlisbacher, Rolf Brülisauer, Marianna Stylianidou

In Zusammenarbeit mit
Landschaftsarchitekten: BNP Landschaftsarchitekten, Zürich
Modell: Gleis Atelier 5

Wettbewerb Schulhaus Littau Dorf, Luzern

 

Wettbewerb Schulhaus Littau Dorf, Luzern

2020

Der Schulhausplatz ist das Zentrum der gesamten Schulanlage. Die bestehenden 2 Schultrakte A und B bilden einen wichtigen Bestandteil der Identität der Schule Dorf. Durch die Setzung des neuen Schultraktes an der Hangkante wird der Schulhausplatz räumlich gefasst. Der Raum zwischen dem neuen und dem alten Gebäude öffnet sich zur Landschaft hin. Er gibt den Blick frei auf die absteigenden Stufen des neuen Baukörpers und auf den neuen, grossen naturnahen Aussenraum der Schule auf der unteren Ebene.

Das neue Gebäude entwickelt sich aus der Hangkante her heraus und verbindet die beiden Ebenen. Es fächert sich auf und begleitet so die Bewegung der Cheerstrasse. Es wird Teil der Landschaft.

Architekten
Lüscher Bucher Theiler Architekten

Projektbeteiligte
Franz Bucher, Sibylle Theiler, Ursula Mehr, Marianna Stylianidou

In Zusammenarbeit mit
Bauingenieur: Schubiger AG Bauingenieure, Luzern
Landschaftsarchitekt: BNP Landschaftsarchitekten GmbH, Zürich

Sportanlagen und Parkierung, Immensee

 

Sportanlagen und Parkierung, Immensee, Projektwettbewerb

2020

Durch ihre präzise Setzung vermitteln die neu situierten Baukörper zwischen den unterschiedlichen Ausrichtungen der Wohn- und Gewerbebauten. Sie werden zum Scharnier und spannen grosszügige und differenzierte Freiräume auf. Hier entsteht ein neuer öffentlicher Ankunftsort, welcher das Gymnasium mit der neuen Turnhalle schon von der Hauptstrasse her sichtbar macht. In der Bruchlinie der Geometrien schmiegt sich ein linearer Park mit hochstämmigen, lichten Bäumen.

Zusammen mit der Erweiterung und den restlichen Bauten des Gymnasiums entsteht ein Ensemble, welches sich um den neuen Haupteingang des Gymnasiums formiert und diesen in im neuen Hof angemessen ins Zentrum rückt.

Bauherrschaft

Verein Missionshaus Bethlehem,
Stiftung Gymnasium Immensee

Architektengemeinschaft
Lüscher Bucher Theiler Architekten
Atelier Brandau Ciccardini

Projektbeteiligte
Franz Bucher, Sibylle Theiler, Dirk Brandau, Dani Ciccardini

In Zusammenarbeit mit
Landschaftsarchitekt: Fahrni Landschaftsarchitekten GmbH, Luzern

Wettbewerb Stadtarchiv und Ambulanzgarage, Biel

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Stadtarchiv und Ambulanzgarage, Biel

2017 offener Projektwettbewerb

Das Volumen ist flach, möglichst horizontal ausgedehnt; beeinflusst durch die Nachbarn im Ensemble des Gevierts. Die interessante Nähe zu ihnen wird gesucht. Es entstehen komprimierte Zwischenräume, volumenhafte Lücken. Im Zentrum steht der für die Identifikation der Anlage wichtige Schlauchturm.
Der Stapelung und Auskragung der Volumen entsprechend, ist das statische System entwickelt, mit Pfeilern im Erdgeschoss und Scheiben in den oberen Geschossen.

Bauherrschaft
Stadt Biel

Architekten
Lüscher Bucher Theiler Architekten

Projektbeteiligte
Rolf Brülisauer, Franz Bucher, Jana Ferencova, Sibylle Theiler

In Zusammenarbeit mit
Bauingenieur: Bless Hess AG, Luzern, Philip Hess
HLK-Ingnieur: Wirthensohn AG, Luzern, Ali Dalkan
Berater: Rettungsdienst Luzerner Kantonsspital, Manuel Wanzenried

Machbarkeitsstudie Hochhüsliweid, Luzern

 

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Hochhüsliweid, Luzern

2017 Machbarkeitsstudie

Auf dem Areal der Hochhüsliweid wurde in Varianten geprüft mit welcher Bebauung eine qualitative gute Situation bei der vorgegebenen Dichte erreicht werden kann. Diese bilden die Grundlage für die Abgabe im Baurecht. Das Konzept der Fortführung der Bebauungstypologie oberhalb bzw. westlich des Areals führte zu den grundsätzlich unterschiedlichen Bebauungstypen parallel und quer zum Hang. Der bestehende Grünbereich mit Spielplatz wird bei den Ansätzen parallel zum Hang in den unteren Bereich ausserhalb der Wohnzone verschoben.

Bauherrschaft
Stadt Luzern, Immobilien
Projektleiter Dominic Church

Architekten
Lüscher Bucher Theiler Architekten

Projektbeteiligte
Franz Bucher, Jonas Durrer, Sibylle Theiler, Nicole Wyss, Janis Zemp

In Zusammenarbeit mit
Landschaftsarchitekt: BNP Landschaftsarchitekten GmbH, Zürich, Anja Bandorf, Rebecca Hellmann
Verkehrsplaner: Geozug Ingenieure AG, Luzern, Peter Vescoli

Studienauftrag Wohnhaus Hirschi, Adligenswil

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Studienauftrag Wohnhaus Hirschi, Adligenswil

2016  Studienauftrag

Das Grundstück zwischen typischen Agglomerationshäusern und typischen Dorfhäusern. Das neue Haus der Familie Hirschi bekennt sich dem Dorf zugehörend und stärkt damit die Dorfhäuser, welche eine lockere Gruppe im Westen der Pfarrkirche bilden. Das neue Haus ist ein bedeutender und trotzdem schlichter Baukörper mit einem symmetrischen Satteldach und einem quadratischen Fussabdruck. Das Gebäude liegt im höchstmöglichen Teil des Grundstücks. Die durchlaufenden Balkone bilden auf zwei Hausseiten – Richtung Osten und Süden – eine raumhaltige Fassade unter dem grossen Dachvorsprung. Am Dorfweg steht ein kleiner Nebenbau: der Eingang in das Haus und in die Einstellhalle. Den stark geometrisierten Grundrissen liegt eine einfache Typologie zu Grunde. Die verschiedenen Wohnungsgrundrisse sind Variationen auf dieser Typologie. In Anlehnung zur den typischen Dorf- oder auch Bauernhäuser wurde eine schlichte Wohnungsorganisation entwickelt. So weisen alle Wohnungen als Herz einen grosszügigen zentralen Wohn-, Ess- und Kochraum auf. Diese Grosszügigkeit ist möglich, weil es annähernd keine Verkehrsflächen gibt.

Bauherrschaft
Geschwister Hirschi Adligenswil

Architekten
Lüscher Bucher Theiler Architekten

Projektbeteiligte
Rolf Brülisauer, Franz Bucher, Peter Rupar

Wettbewerb Wohnüberbauung Matten, Sarnen

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 Wettbewerb Wohnüberbauung Matten, Sarnen

2016  Projektwettbewerb

Bitzighofen ist ein klar artikulierter Ortsteil von Sarnen. „Matten“ grenzt daran und ist heute eine Leerstelle zwischen der bäuerlich-pittoresken Häusergruppe entlang der Sarner Aa, den Einfamilienhäusern am Mattenweg als Überformung der „Neuen Wohnstadt“ und den Industriegebäuden an der Bitzighoferstrasse. Das Projekt erhält seine Bedeutung in dieser Umgebung. Es lässt die Leerstelle spürbar und damit auch die Grenzen sowie die Identitäten der benachbarten Baugruppen. Das Gebäude ist wohl sehr lang, erscheint aber schlicht und leicht, und kommuniziert ausdrücklich mit den umgebenden Räumen. Seine Textur ist konziliant mit jener der bäuerlich-ländlichen Bauten. Sein Gebäudekörper hat die Schlichtheit eines einfachen Holzbaues. Das Gebäude generiert zwei grosse Freiräume; den „Gartenplatz“ im Osten als Ort der gemeinschaftlichen Aktivitäten, und den ruhigen „Wiesengarten“ im Westen. Sie sind im EG über zwei offene, gemeinschaftlich genutzte Hallen miteinander verbunden.

Bauherrschaft
Matten Betriebs- und Immobilien AG Sarnen

Architekten
Lüscher Bucher Theiler Architekten

Projektbeteiligte
Franz Bucher, Rolf Brülisauer, Nicole Wyss, Peter Rupar

In Zusammenarbeit mit
Landschaftsarchitekten: Bandorf Neuenschwander Partner GmbH Zürich, Anja Bandorf, Rebecca Hellmann

Studienauftrag Wohnüberbauung Libellenstrasse, Luzern

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Studienauftrag Wohnüberbauung Libellenstrasse, Luzern

2015 Studienauftrag 3. Rang, 3. Preis

Die vorgesehene Verdichtung der Siedlung ist so massvoll, dass sie erlaubt, den Charakter der Siedlung, welcher seit 1936 kaum verändert wurde, aufzunehmen und in den kommenden 15 Jahren zu transformieren. Der Vorschlag, versucht in der allmählichen und etappenweisen Erneuerung der Siedlung bestehende Qualitäten zu erhalten und kontinuierlich mit neuen zu ergänzen.
Dies erfolgt durch das sukzessive Ersetzen von Altbauten durch neue Gebäude; die organische Weiterentwicklung des Quartiers ist gewährleistet. In jeder Neubauetappe bleibt die positiv quartierprägende Präsenz der Gesamt-Siedlung wirksam.

Bauherrschaft
Wohnbaugenossenschaft Luzern

Architekten
Lüscher Bucher Theiler Architekten

Projektbeteiligte
Franz Bucher, Rolf Brülisauer, Nicole Wyss, Peter Rupar

In Zusammenarbeit mit:
Landschaftsarchitekten, Bandorf Neuenschwander Partner GmbH Zürich, Anja Bandorf, Rebecca Hellmann